Dr. Bernd H. Schulte

Rechtsanwalt
Vors. Richter am OVG NRW a.D.

Dr. Bernd Schulte ist ein bundesweit renommierter Experte im Bereich des öffentlichen Baurechts. Vor seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt war er 30 Jahre Verwaltungsrichter. Als Vorsitzender Richter eines Bausenats am Oberverwaltungsgericht NRW hat er die Rechtsprechung auf dem Gebiet des öffentlichen Baurechts und der Normenkontrollverfahren gegen Bebauungspläne entscheidend mitgeprägt. Zudem kann Dr. Schulte in weiteren Spezialbereichen des Verwaltungsrechtes, insbesondere im Umweltrecht und Denkmalschutzrecht, aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz aus seiner Richterzeit und zahlreichen Lehraufträgen schöpfen. Er ist als Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen bekannt. Er ist Mitautor des bewährten Loseblatt-Kommentars Boeddinghaus/Hahn/Schulte zur Bauordnung NRW sowie des im Beck-Verlag erschienenen Handbuchs Bauordnungsrecht.

Werdegang

seit Juli 2010: Rechtsanwalt, Partner in der Sozietät Streitbörger in Bielefeld und seit Januar 2015 auch am Standort Lingen (Ems)

2000 bis Juni 2010: Vorsitzender des 10. Senates (Bauplanungs- und Bauordnungsrecht, Denkmalrecht) und des 10 a Senates (bauplanungsrechtliche Normenkontrollverfahren) am OVG NRW, Münster

1991 - 1999: Mitglied des Baulandsenates bei dem Oberlandesgericht Düsseldorf im Nebenamt

1990: Versetzung an das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Münster

1989: Ernennung zum Richter am Oberverwaltungsgericht Lüneburg

1988: Abordnung an das Oberverwaltungsgericht für die Länder Niedersachsen und Schleswig Holstein in Lüneburg

1983 bis 1989: Richter am Verwaltungsgericht auf Lebenszeit, VG Oldenburg, Kammern Osnabrück

1983 bis 1984: Abordnung an den Landkreis Emsland, persönlicher Referent des Oberkreisdirektors

1982: Promotion zum Dr. jur. an der Freien Universität Berlin

1980 - 1983: Richter auf Probe am Verwaltungsgericht Hannover, Kammern Osnabrück

1975 - 1980: Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Staatslehre, Staats- und Verwaltungsrecht der Freien Universität (FU) Berlin, Lehrstuhl Prof. Dr. Dieter Wilke

1973 - 1975: Juristischer Vorbereitungsdienst, Beamter auf Widerruf in Niedersachsen

1973 - 1974: Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Steuerrecht der WWU Münster, Lehrstuhl Prof. Dr. Friedrich Klein

1968 – 1972: Studium der Rechtswissenschaften an der WWU Münster

1968: Abitur am Gymnasium Georgianum in Lingen (Ems)

Kontakt

Dr. Bernd H. Schulte
Lingen

Streitbörger PartGmbB
Kiesbergstraße 20
49809 Lingen

Tel. +49 (0) 591 / 91515-80
Fax +49 (0) 591 / 91515-78

b.schulte@streitboerger.de

 

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Publikationen

Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen, Kommentar, gemeinsam mit Dr. Gerhard Boeddinghaus /Dr. Dittmar Hahn/Dr. Marita Radeisen/Niklas Schulte, Loseblatt, Stand März 2018, Verlag Rehm, München, ISBN 978-3-8073-0672-8. (Link zum Shop: https://www.rehmnetz.de/shop/Bau-Umweltrecht/Bauordnungsrecht/Bauordnung-fuer-das-Land-Nordrhein-Westfalen-Landesbauordnung-Loseblattwerk-zzgl-Aktualisierungslieferungen.html).

 

Die neue Bauordnung in Nordrhein-Westfalen, Handkommentar, gemeinsam mit Dr. Dittmar Hahn, Dr. Marita Radeisen, Niklas Schulte, Florian van Schewick, 3. Auflage 2017, ISBN 978-3-8073-0363-5. (Link zum Shop: https://www.rehmnetz.de/shop/Bau-Umweltrecht/Bauordnungsrecht/Die-neue-Bauordnung-in-Nordrhein-Westfalen-Softcover.html).

 

Aufsatz „Baurechtliche Anforderungen an analoge und digitale Baustellenschilder“ in der Zeitschrift für das öffentliche und zivile Baurecht (BauR), Heft 8 2017, S. 1281 – 1293, gemeinsam mit Niklas Schulte.

 

Baurecht der Heuerhäuser im Wandel, in: Robben/Skibicki/Lensing/Strodt, „Heuerhäuser im Wandel – Vom ärmlichen Kotten zum individuellen Traumhaus“, 2017, S. 133 – 135, ISBN 978-3-9818393-2-6.

 

Editorial, Achtung: Bauruin(en)-Gefahr im Außenbereich!, BauR 2016, Heft 1.

 

Kompaktkommentar Bauordnung NRW – „Bauamtspraxis“, Online-Anwendung, Verlagsgruppe Hüthig-Jehle-Rehm, München, 2014, ISBN 978-3-8073-0364-2. (Link zum Shop: https://www.rehmnetz.de/shop/Bau-Umweltrecht/Bauordnungsrecht/Bauamtspraxis-NRW-Online-Produkt-rn.html)

 

Städtebauliches Entwicklungskonzept zur Steuerung von Intensivtierhaltungen, das „Lingener Modell“, gemeinsam mit Hermann Gördes, BauR 2011, S. 924-932.

 

Einzelhandel: Quo vadis?-Möglichkeiten und Grenzen der planungsrechtlichen Instrumente zur Ansiedlung oder Verhinderung von Einzelhandelsvorhaben, gemeinsam mit Ulrich Maidowski, BauR 2009, S. 1380-1387.

 

Solaranlagen und Denkmalschutz, NWVBl. 2008, S. 1-7.

 

Abstände und Abstandflächen in der Schnittstelle zwischen Bundes- und Landesrecht – Der neue § 6 Bauordnung NRW und seine Bezüge zum Bauplanungsrecht. BauR, 2007, S. 1514-1527.

 

Editorial, Weltmeister im (Bau-) Nachbarrecht?, BauR 2006, S. 893.

 

Handbuch Bauordnungsrecht, Das Bauordnungsrecht aller Bundesländer, Reichel/Schulte (Hrsg.), Verlag C.H. Beck, München 2004, ISBN 978-3-406-50443-3. (Link zum Shop: http://www.beck-shop.de/Reichel-Schulte-Handbuch-Bauordnungsrecht/productview.aspx?product=9703)

 

Die Reform des Bauordnungsrechts in Deutschland – Vorzüge und Mängel. Deutsches Verwaltungsblatt (DVBl.) 2004, S. 925-931.

 

Vorzüge und Mängel der Bauordnungsreform, in: Dokumentation zum 14. Deutschen Verwaltungsrichtertag 2004, Hrsg. v. Verein Deutscher Verwaltungsgerichtstag, Stuttgart usw. 2004, S. 95-112.

 

Die neue Bauordnung in Nordrhein-Westfalen, Handkommentar, 2. überarb. und erw. Aufl., Verlag Rehm, München 2000, 525 S., ISBN 3-8073-1669-8.

 

Öffentlich-rechtliches Baunachbarrecht, gemeinsam mit Dittmar Hahn, Verlag Jehle-Rehm, München 1998, 204 Seiten, ISBN 3-8073-1482-2.

 

Schlanker Staat: Privatisierung der Bauaufsicht durch Indienstnahme von Bauingenieuren und Architekten als staatlich Anerkannte Sachverständige, BauR 1998, S. 249-265.

 

Bundesrechtswidrige Baugenehmigungsfreistellung von Wohngebäuden durch Landesbauordnungen?, Eildienst Städtetag Nordrhein-Westfalen (EildStNW) 1995, S. 85-95 = BauR,1995, S. 174-185.

 

Recht und Grenzen der Außenwerbung – grundrechtliche Gewährleistung und verwaltungsgerichtlicher Rechtsschutz, BauR 1993, S. 139-149.

 

Begriffe des Verwaltungsrechts: Baulandsachen, Baulandgerichte. Landes- und Kommunalverwaltung (LKV) 1992, S. 233.

 

Rechtsgut, in: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Bd. 8, Basel und Darmstadt 1992, Sp. 278-280.

 

Entstehung, Entwicklung und Funktion des Rechtsgutsbegriffs, in: (Rechts-)Philosophie und Rechtsdogmatik, Archiv für Begriffsgeschichte, 1992, S. 25-38.

 

Grundrechtliche Gewährleistung des Rechts der Außenwerbung, seine rechtsstaatlichen Grenzen und verwaltungsgerichtlicher Rechtsschutz, in: Werbung und Baurecht, Edition ZAW, Bonn 1992, S. 33-68.

 

Verteilungsprobleme in der nur teilweise sozialhilfebedürftigen Bedarfs(Einstands-)gemeinschaft, Zeitschrift für Sozialhilfe und Sozialgesetzbuch (ZfSH/SGB), 1990, S. 471-477.

 

Der Bundesrat, Die staatsrechtliche Entwicklung des föderalen Verfassungs-Organs, gemeinsam mit Dieter Wilke, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1990, 489 S., Wege der Forschung Bd. 507, ISBN 3-534-10183-9.

 

Rechtsgüterschutz durch Bauordnungsrecht, Duncker u. Humblot, Berlin 1982, 244 S. Schriften zum Öffentlichen Recht: Bd. 404. ISBN 3-428-05059-2. Zugleich Jur. Diss. FU. Berlin 1982.

 

Rechtsgutsbegriff und Öffentliches Recht, Vorarbeiten zu einer gesicherten Begriffsanwendung, Frankfurt/M., Bern, Cirencester/U.K., 1980, 222 S. Europäische Hochschulschriften: Reihe 2, Rechtswissenschaft. Bd. 256. ISBN 3-8204-6091-8.

 

Der „Energiepol“ Lingen als Beispiel einer erfolgreichen dezentralen Konzentration, Staatliche und Kommunale Wirtschaftsförderung in Theorie und Praxis – Teil II –. Der Landkreis, 1979, S. 239-243.

 

Industrieansiedlung im wachstumsorientierten Mittelzentrum, Staatliche und Kommunale Wirtschaftsförderung in Theorie und Praxis – Teil I –, Der Landkreis, 1979, S. 234-238, zusammen mit Karl-Heinz Brümmer.

 

Projektgruppe: Kommunale Verwaltungspraxis an der Freien Universität Berlin. Juristenzeitung (JZ) 1979, S. 337-340.

 

Zum Rederecht von Bundesratsmitgliedern im Bundestag: Rechtstaatsachen aus der Staatspraxis. Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl.), 1977, S. 413- 421, gemeinsam mit Dieter Wilke.

 

Der Bundestag als Form des Bundesrates, gemeinsam mit Dieter Wilke, Bemerkungen zum Rederecht nach Art. 43 Abs. 2 GG, in: Gedächtnisschrift für Friedrich Klein. Hrsg. v. Dieter Wilke und Harald Weber, Verlag Franz Vahlen, München 1977, S. 574-612.

Sonstiges

seit 1995: Regelmäßige und zahlreiche Vortragstätigkeiten, insbesondere zum öffentlichen Baurecht u. a. beim Volksheimstättenwerk, der Deutschen Anwaltsakademie und dem deutschem Verwaltungsrichtertag (2004)

2006 bis 2008: Lehrbeauftragter an der Universität Osnabrück

1985 bis 1991: Lehrbeauftragter an der Universität Osnabrück

1977 bis 1978: Lehrbeauftragter an der FU Berlin